Werkstattkonzert 1. Set

Fr, 5. Oktober 2018 – 20:15

Markus Gsell: Sopransaxophon, Bassklarinette, Kontrabassklarinette
Beat Unternährer: Posaune



Die Improvisation dient den beiden Musikern als Arbeitsmethode, um Klänge, Strukturen und Kompositionen zu finden und zu entwickeln. Gleichzeitig ist sie auch spontaner künstlerischer Ausdruck direkt vor Publikum.
Differenziert ausartikulierte Geräusche treten als gleichberechtigter Klang neben den traditionellen Ton der Instrumente. Die Instrumente werden nicht nur in herkömmlicher Art gespielt, sondern dienen als Klangerzeuger schlechthin. Damit nähert sich der musikalische Ausdruck dem, was der deutsche Komponist Helmut Lachenmann als „musique concrète instrumentale“ bezeichnet. Es geht darum, den Klang als Material zu erforschen, sich mit Klängen auseinander-zusetzen, um sie im Spiel zusammen-zufügen und in einen musikalischen Zusammenhang zu bringen. Klangliche Ereignisse können jedoch auch einzeln auftreten, abstrakt, nur für sich stehend.
Nicht nur das Musikinstrument, sondern auch der Körper des Spielers, seine Atmung, die Stimme etc. werden als „Material“ genutzt. Geräusche, vielschichtige Sounds, Ungehörtes und bekannte Töne finden ihren Weg, wollen kommunizieren, sich ausdrücken.
Die beiden Musiker schöpfen auch aus der breiten Tradition des Jazz und Rock.

MusikerInnen
  • Markus Gsell – Saxophon, Klarinette
  • Beat Unternährer – Posaune
Fotos
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