35 Jahre WIM Zürich

Die WIM (Werkstatt für improvisierte Musik) Zürich feiert 2013 ihr 35-Jahre-Jubiläum. Mit mehreren, eigens für das Jubiläum gegründeten Formationen unterstreichen die WIM-Macher die Lebendigkeit dieser Zürcher Kultur-institution: Sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr wird in der WIM geprobt, unterrichtet und in vielfältiger Weise musikalisch experimentiert. Internationale und nationale Formationen erfinden an den vielseitigen Konzerten die Musik immer wieder neu.

Jubiläumsfest mit 27 aktiven MusikerInnen

An der Jubiläums-Veranstaltung vom 24. bis 26. Oktober 2013 wird vor allem eines: Frei improvisiert. Es soll ein Fest für MusikerInnen aus dem Grossraum Zürich werden, die in Grossformationen frei improvisieren. MusikerInnen verschiedener Generationen und Hintergründe werden sich treffen und erstmals zusammen musizieren. Wie so oft in der Geschichte der WIM werden dem Publikum somit auch am Jubiläum einzigartige Musikmomente präsentiert.

Die drei Vorstandsmitglieder der WIM Peter K Frey, Jürg Gasser und Jonas Labhart werden drei Ensembles mit je neun MusikerInnen bilden, die am WIM-Jubiläumsfest auftreten. Jeder dieser drei hat ein Trio gebildet, das sich in gemeinsamer Arbeit erweitert. Im Laufe des Jahres wird jede Gruppe als Sextett an zwei Hearings auftreten. Am Jubiläumsfest werden die in diesem Prozess entstandenen Nonette zu hören sein. Das Programm wird durch Konzerte von jeweils einer kleineren Formation ergänzt.

Das Konzept des Jubiläumsfests orientiert sich an den Anfängen der WIM in den 80er Jahren. Ab 1983 wurden in der WIM mit der „WIM-Orchestra“ und dem „WIM-Pool“ Projekte mit grösseren Besetzungen ins Leben gerufen. Freie Improvisation mit mehr als 4 MusikerInnen war und ist eine grosse Herausforderung: Diese Projekte überlebten nicht lang, da es fast unmöglich war, mit solchen Formationen Konzertmöglichkeiten zu finden. Trotzdem fanden alle beteiligten MusikerInnen diese Arbeit ungemein spannend.